Schacholympiade: Dramatisches Ende bei den Frauen

Die Schacholympiade in Batumi sah eine enorm spannende Schlussrunde und endete mit einem Doppelsieg von China sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. In beiden Wettbewerben musste die Wertung entscheiden, und sie entschied jeweils für China. Aufgrund der großen Spannung konzentriert sich dieser Beitrag  nur auf das Schachliche.weiterlesen

Schacholympiade vor der Schlussrunde

In wenigen Stunden geht die Schacholympiade auf die Zielgerade, die letzte Runde steht an. Nette Begegnungen gab es gestern insbesondere in Halle 2 (Beitragsbild: die syrische Damenmannschaft). An der Spitze des offenen Turniers schlug China Polen mit 3-1 und spielt  gegen die USA im direkten Vergleich den Olympiasieg aus. Wenn es ein 2-2 gibt, greifen die Tiebreak-Regeln, und da wird es unübersichtlich: nicht die Brettpunkte, sondern die Sonneborn-Berger-Wertung, bei der die Stärke der Gegner berücksichtigt wird. Wer da am Ende vorne ist, kann sich im Extremfall irgendwo an Tisch 20 beim Aufeinandertreffen früherer Gegner entscheiden.weiterlesen

Schacholympiade in Batumi: Erlebnisbericht erster Teil

Es gibt sie doch noch: deutsche Schlachtenbummler bei der diesjährigen Schacholympiade im georgischen Batumi, der absoluten Boomtown des Landes am Schwarzen Meer, was man schon an der beeindruckenden Architektur der Stadt sieht. Die Anreise ist für Reisende aus dem süddeutschen Raum einfacher als man erwartet: vom Memminger Flughafen fliegt zweimal pro Woche die ungarische Wizz-Air nach Kutaisi, und von dort erreicht man per Bustransfer in etwa 2 Stunden Batumi.weiterlesen

Schach-Tennis-WM in Baden-Baden

Am ersten August-Wochenende fand in Baden-Baden das alljährliche kombinierte Schach-Tennis-Turnier statt, das dieses Mal erstmals als Weltmeisterschaft deklariert war. Insgesamt waren Teilnehmer aus 11 Nationen am Start. Ich nahm das erste Mal teil, und alle Teilnehmer sagten, es wäre das bisher mit Abstand am stärksten besetzte Turnier gewesen. 4 Schach-Großmeister waren am Start, mit Laurent Fressinet und Sebastien Maze zwei mit einer Elo über 2600, dazu Titelverteidiger Pavel Tregubov und seine Frau Alexandra Kosteniuk, Frauen-Weltranglistenvierte, ihre Stärken lagen aber eindeutig im Schach. Es war ein toller Event, der beim TC RW Baden-Baden, einem der ältesten und traditionsreichsten Tennisclubs Deutschlands sowie im Schachzentrum des vielfachen deutschen Schachmeisters OSG Baden-Baden durchgeführt wurde.weiterlesen

3. Platz beim Schach-Fußball-Turnier in Reinheim

Knapp eine Woche von der WM haben wir uns mit den Eppsteiner Schachspielern mal wieder im Fußball versucht, und zwar beim schon zum 19. Mal stattfindenden Schach-Fußball-Turnier in Reinheim im Odenwald. Am Ende sprang sowohl beim Schach als auch bei Fußball ein hervorragender 3. Platz und damit auch Platz 3 in der Gesamtwertung heraus. weiterlesen

Braunfels: Württemberg verteidigt Titel

Württemberg hat die erfolgreiche Titelverteidigung bei der DFMM-LV in Braunfels geschafft. Auch die 5. Begegnung gegen Bayern wurde mit 5,5-2,5 gewonnen. Damit gewann Württemberg zum zweiten Mal in Folge den Titel vor Nordrhein Westfalen und Hamburg. Die 2. Württemberger Mannschaft schaffte mit einem 6-2 gegen das Saarland mit dem zweiten Sieg einen versöhnlichen Turnierabschluss und beendete das Turnier auf Platz 9.weiterlesen

Vorschau auf die deutsche Frauen-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände

Über Fronleichnam startet wieder die DFMM-LV in Braunfels, sie findet dort schon zum 25. Mal statt und insgesamt zum 40. Mal. Meinen Schachticker-Vorbericht gibt es hier, weitere Berichte zum Turnierverlauf folgen auf dieser Webseite und auf den Seiten des württembergischen Schachverbands ab Donnerstag. Württemberg tritt dieses Jahr gleich mit 2 Mannschaften an, Ziel der ersten Mannschaft ist die Titelverteidigung, während die 2. Mannschaft, die hauptsächlich aus Nachwuchsspielerinnen besteht, einen Mittelplatz anstrebt.Stärkste Konkurrenten der Württembergerinnen werden, wenn man nach der vorläufigen Meldeliste geht, die Teams aus Hamburg, Hessen und Baden sein. Das Titelbild zeigt das Meisterfoto vom Vorjahr.