Braunfels: Württemberg nach Sieg gegen Sachsen als einzige Mannschaft verlustpunktfrei

Bei der DFMM-LV in Braunfels steht die Württembergische Vertretung kurz vor der Titelverteidigung. Gegen Sachsen gab es ein hartumkämpftes 5-3. In der letzten Runde reicht jetzt am Sonntagmorgen ein 4-4 gegen Bayern. Die zweite Mannschaft Württembergs verlor knapp 3,5-4,5 gegen Hessen 2.

Gegen Sachsen sah zunächst alles nach einer klaren Sache aus, nachdem es nach 3 Stunden 4-0 stand. Dabei hatte Yana Rempel Glück, dass ihre Gegnerin im sizilianischen Drachen die Mattvariante nicht fand und sich veropferte. Angelika Valkova, Simona Gheng und Karina Ambartsumova gewannen auch ihre 4. Partie und sind heiße Anwärterinnen auf die Sonderpreise für die Spielerinnen, die alle Partien gewinnen.

Danach wurde es aber nochmal spannend, nachdem Brett 2 und 3 verloren gingen. Ingrid Lauterbach und Galina Timofeeva hielten dann aber ihre schlechter stehenden Endspiele remis und sorgten für das 5-3. An Tisch 2 trennten sich mit Baden und Hamburg zwei weitere Favoriten 4-4 und nahmen sich damit selber aus dem Titelrennen. Stefanie Scoglamiglio schaffte in der ungewöhnlichen Materialkonstellation mit 3 Leichtfiguren gegen die Dame gegen Tena Frank den Ausgleich für Hamburg.

Die 2. Mannschaft verlor knapp 3,5-4,5 gegen Hessen 2, auch dadurch gehandicapped, dass eine Spielerin leider krankheitsbedingt das Turnier nicht fortsetzen konnte. Wendy Yi und Hannah Rösler gewannen ihre Partien. In der letzten Runde will die Mannschaft dann nochmal gewinnen, es geht gegen das Saarland.

Hier ein paar Fotoeindrücke von der 4. Runde:

Hier der Partienlink bei Chess24 und der Link zur Turnierseite.

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